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Aus den USA abgeschobener John Demjanjuk heute in München angekommen

München: Der auf zionistisches Betreiben hin, aus den USA nach Deutschland abgeschobene Ukrainer John Demjanjuk ist heute gegen 9:20 auf dem Münchener Flughafen gelandet. Nach seiner formellen Festnahme wurde Demjanjuk ins Gefängnis Stadelheim gebracht. Dort sitzt derzeit auch der in verschiedenen Verfahren wegen Meinungsdelikten zu insgesamt rund elf Jahren Gefängnis verurteilte deutsche Dissident Horst Mahler.

Demjanjuk war gestern von der US-Einwanderungsbehörde aus seinem Haus in Seven Hill (Ohio) nach Cleveland gebracht worden, wo man ihn ins Flugzeug nach Deutschland setzte. Versuche seiner Familie und seiner Anwälte sich auf juristischem Wege gegen diese Abschiebung zur Wehr zu setzen, waren gescheitert.

Bei dem ihm in München bevorstehenden Verfahren handelt es sich um eine reine Farce. So wird ihm vorgeworfen, er habe in seiner halbjährigen Tätigkeit als Wachmann im früheren KL Sobibor angeblich an der Ermordung von 29.000 Juden mitgewirkt.
Demjanjuk war wegen ähnlicher Vorwürfe 1988 in Israel, seinerzeit beschuldigte man ihn Wachmann in Treblinka gewesen zu sein, zum Tode verurteilt worden. Damals lautete die Anklage, Beihilfe zum Mord an 800.000 Juden. Allerdings musste das Urteil 1993 aufgehoben werden, nachdem sich herausstellte, daß ein Teil der „Beweise“ auf Fälschungen beruhte und verschiedene Zeugen gelogen hatten.

Demjanjuks Sohn über die Verfolgung seines Vaters am 4. April 2009
 

Diese öffentliche Blamage konnte man in Israel nie wirklich verwinden, weshalb man seitdem mit allen Mitteln versuchte, Demjanjuk auf andere Weise zu fassen. Diesmal mit der Sobibor-Variante des gleichen Schwindels.

Daß es bei dem Prozedere um Demjanjuk nur um politische Gründen und reines jüdisches Renommiergehabe geht, macht auch der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer deutlich. So erklärte Kramer, der selber gar kein geborener Jude ist, sondern lediglich aus Karrieregründen zum Judentum konvertierte, auf N24:
„Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass er auch nur einen Tag im Gefängnis verbringen wird. Aber wir werden eine Diskussion bekommen, vor allem über die deutsche Nachkriegsjustiz und wie sie mit den NS-Verbrechern umgegangen ist.”

Ja, das ist möglich, was Kramer jedoch nicht bedenkt, ist, daß diese Diskussion keineswegs so ausgehen muß, wie er und seinesgleichen es sich vorstellen, hat man in Deutschland doch schon seit langem von dieser Art der Vergangenheitsbewältigung die Nase gestrichen voll.
Heuchlerisch bekundet Kramer, daß es ihm dabei nicht um Rache ginge, sondern um Gerechtigkeit und es daher gut sei, daß Demjanjuk nach Deutschland ausgeliefert wurde und hier vor Gericht gestellt wird. Offenbar möchte sich Israel eine zweite Blamage ersparen, sein Opfer aber trotzdem nicht laufen lassen. Daher schiebt man der Bundesrepublik den Schwarzen Peter zu um Eventualfall sagen zu können, es hätte ja nur an den Deutschen gelegen.

So schlägt man auch zwei Fliegen mit einer Klappe.

Die entsprechenden beiden Adressen, unter denen John Demjanjuk vemutlich ab jetzt zu erreichen ist, sind folgende:

JVA Stadelheim
Stadelheimer Straße 12
81549 München

Postanschrift
Postfach 90 06 55
81506 München

Telefon: (089) 69922-0
Telefax: (089) 69922-490

Justizkrankenhaus Straubing
Lerchenhaid 32
Bay. Klinik
94315 Straubing
Telefon (0 94 21) 80 05 - 0
Telefax (0 94 21) 8 00 52 90

Demjanjuk kommt zwar zunächst nach Stadelheim, doch ist aufgrund seines Gesundheitszustandes anzunehmen, daß er in absehbarer Zeit nach Straubing überführt wird.

(Quelle: [www.Altermedia.info])

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