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Aus den USA abgeschobener John Demjanjuk heute in München angekommen
Demjanjuk war gestern von der US-Einwanderungsbehörde aus seinem Haus in Seven Hill (Ohio) nach Cleveland gebracht worden, wo man ihn ins Flugzeug nach Deutschland setzte. Versuche seiner Familie und seiner Anwälte sich auf juristischem Wege gegen diese Abschiebung zur Wehr zu setzen, waren gescheitert. Bei dem ihm in München bevorstehenden Verfahren handelt es sich um eine reine
Farce. So wird ihm vorgeworfen, er habe in seiner halbjährigen Tätigkeit
als Wachmann im früheren KL Sobibor angeblich an der Ermordung von 29.000 Juden
mitgewirkt. Demjanjuks Sohn über die Verfolgung seines Vaters am 4. April 2009 Diese öffentliche Blamage konnte man in Israel nie wirklich verwinden,
weshalb man seitdem mit allen Mitteln versuchte, Demjanjuk auf andere Weise zu
fassen. Diesmal mit der Sobibor-Variante des gleichen Schwindels.
Daß es bei dem Prozedere um Demjanjuk nur um
politische Gründen und reines jüdisches Renommiergehabe geht, macht auch der
Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer
deutlich. So erklärte Kramer, der selber gar kein geborener Jude ist, sondern
lediglich aus Karrieregründen zum Judentum konvertierte, auf N24: Ja, das ist möglich, was Kramer jedoch nicht bedenkt, ist, daß diese
Diskussion keineswegs so ausgehen muß, wie er und seinesgleichen es sich
vorstellen, hat man in Deutschland doch schon seit langem von dieser Art der
Vergangenheitsbewältigung die Nase gestrichen voll. So schlägt man auch zwei Fliegen mit einer Klappe. Die entsprechenden beiden Adressen, unter denen John Demjanjuk vemutlich ab jetzt zu erreichen ist, sind folgende: JVA Stadelheim Postanschrift Telefon: (089) 69922-0 Justizkrankenhaus Straubing Demjanjuk kommt zwar zunächst nach Stadelheim, doch ist aufgrund seines Gesundheitszustandes anzunehmen, daß er in absehbarer Zeit nach Straubing überführt wird. (Quelle: [www.Altermedia.info]) |
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