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Das heidnisch-christliche Schisma innerhalb der weißen, völkischen Bewegung

(von Gary Lee Yarbrough)

Seit dem Jahr 1976 diente ich aktiv unserer völkischen Sache. Ich habe diese Sache erfahren und eingehend studiert, so daß ich vielleicht gut daran tue jene, die folgen werden, zu beraten auf dass diese unsere Sache und die damit verbundene Aufgabe weiter vorantreiben. Mein Beginn war als ein Klansman / Nationalsozialist, jedoch wuchs bald darauf mein Interesse für die „Identity“-Bewegung [GLY meint hier die „Christian Identity“-Bewegung – Anm. d. Übersetzers]. Es schien mir so, als ob „Identity“ die bestmögliche Plattform und der am besten geeignete Austragungsort für unseren völkischen Sieg sei. Wie dem auch sei; ich bemerkte, daß es dort verschiedene Trennlinien zwischen den verschiedensten Gruppen gibt, die den „Identity“-Gedanken vertraten. Also studierte ich die Bereiche hinter diesen Trennlinien, um hierdurch Aussöhnung zu erreichen, denn ich glaube an den alten Grundsatz, der besagt: „ein geteiltes Haus kann nicht herrschen.“ Ich nehme mir Matthäus 5:9 zu Herzen und sehe mich selbst als einen friedliebenden Menschen an. Ein Hauptstreitpunkt bestand in der zweifachen Nachkommenschaftsslehre aus Genesis 3:15 und eben jenen, die sich dagegen stellten. Ich entdeckte bald, daß beide Seiten falsch lagen und die Wahrheit irgendwo dazwischen zu finden sei.

Ich war Mitglied bei Pastor Butlers „Aryan Nations“; eine Art Dachorganisation, mit dem Zweck die verschiedensten Bereiche unserer völkischen Sache zu einer sozialen Gemeinschaft zusammen zu führen, um somit effektiver gegen die Feinde unserer gemeinsamen Sache in Opposition treten zu können. Butler wusste, daß unsere Rasse, wenn sie denn siegreich sein will, unsere Menschen als eine Rasse zusammenstehen müssen, mögliche doktrinäre oder philosophische Differenzen ganz vernachlässigend. Ich achte Pastor Butler und trage in mir seinen Geist des Friedensstifters. Pastor Butlers „Aryan Nations“ war sehr erfolgreich und für ein paar Jahre war es die bekannteste und effektivste völkische Organisation der Welt. „Aryan Nations“ war der schlimmste Albtraum unserer Feinde, der nun Realität wurde. Daher konzentrierten die Feinde unseres Volkes all ihre Mittel und Anstrengungen darauf, diese kleine Organisation in den Wäldern Nord-Idahos zu zerschlagen. Der durchschlagende Grundsatz unserer Feinde lautet: „teile und herrsche“. Sie haben diese Taktik nun seit über 8.000 Jahren durchaus erfolgreich ausgebaut. Nach Butler haben unsere Feinde schlicht und ergreifend die philosophischen Unterschiede zwischen „United Klansmen“, Nationalsozialisten, Heiden, Christen, „Creators“ [GLY meint hier die „World Church of the Creator“ – Anm. d. Übers.] und Skinheads aufgenommen, Keile erschaffen und diese dann zwischen die einzelnen Gruppen gestoßen. Auch andere Strategien wurden erdacht, aber diese blieb die bei weitem erfolgreichste. „Aryan Nations“ wurden zerstört und der „Identity“-Glaube wurde infiltriert, entwertet und unterwandert von Judeo-Christen, die vieles von ihrem bastadisiertem Kirchentum („churchianity“) mit sich brachten. So viel an sich, daß der Name „Identity“ nicht mehr tragbar erscheint. Und dennoch scheint es, als ob die drei Hauptbereiche unserer Bewegung heutzutage die Heiden, Skins und Identity-Gruppen sind. Im Interesse unserer gemeinsamen, völkischen Sache, beabsichtige ich, in Form eines Streitschlichters, ein für allemal zu zeigen, daß es keinen Streit, keine Trennungen, kein Schisma zwischen Heiden und Identity-Christen geben sollte. Und, daß dieses Schisma zwischen jenen weltanschaulichen Bereichen nichts anderes ist als eine feindliche Taktik, um zu teilen und um zu herrschen. Und weiterhin, daß jene von unserer völkischen Bewegung, die dieses Schisma unterstützen nichts anderes sind als ignorant, getäuscht, oder aber staatliche Provokateure, die damit beauftragt sind unserer Sache zu schaden.

Oftmals sagen oder benutzen gut meinende, aber irrationale Menschen auf beiden Seiten dieses Schismas Anschuldigungen gegen den jeweils anderen, die gänzlich von einer begrenzten Sichtweise herkommen. Im Weiteren bezeugen sie nur, daß sie keinerlei Ahnung davon haben, von was sie eigentlich reden. Ein Beispiel: Vor kurzem starb mein Bruder und Freund David Lane. Mir wurde darauf mitgeteilt, daß ein Identity-„Pastor“, der wohl heiliger als der Papst sein muß, aussagte, daß David nun in der Hölle schmore, da er ein Heide gewesen sei. Bedenkt bitte – dieser „Pastor“ hat David niemals getroffen, dennoch urteilte und verurteilte er ihn dazu auf Ewigkeit in der Hölle zu brennen.

Erinnert Euch, wie ich sagte, daß jüdische Bastarde die Identity-Bewegung unterwandert haben. Ich beabsichtige alle von diesen auszuschließen. Zuerst sei gesagt, daß der Ort, genannt Hölle, welcher definiert ist als ein Ort in dem Nicht-Christen und die Bösen nach dem Tod gefoltert und verbrannt werden, ein jüdisches Konzept ist, aber kein biblischer Terminus. Alle wirklichen Identity-Christen wissen dies. Zweitens war David weit aufrichtiger als so manche Personen, die sich als Christen ausgeben, die ich bisher getroffen habe. Glaubt denn dieser „Pastor“ auf so eingebildete Weise an einen Gott, daß ein jeder vor diesem niederfallen muß, um nicht ewiglich zu schmoren? Dies ist beileibe kein Gott, dies ist ein Psychopath! Und ganz sicher nicht der Gott der Bibel. Um aber gerecht zu sein, sei angemerkt, daß es engstirnige Dogmatiker auf beiden Seiten des Schismas gibt und, daß, wie ich oben erwähnte, ich annehme, daß die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt. David schaffte es vielerlei Verurteilungen auf sich zu ziehen, da er nicht zwischen Identity-Christen und bastardisierten Judeo-Trotteln  unterschied. Zu Beginn sah er selbst die Bibel als ein rein jüdisches Produkt an. Gegen Ende realisierte er aber, daß dies nicht der Fall ist und er hoffte die Kluft zwischen Heiden und Christen zu heilen. Er starb noch bevor er diesen Fall angehen konnte, so übernahm ich es für ihn. Der ach-so-heilige Pastor, den ich oben erwähnte – ebenso wie viele andere auch – wusste nicht, daß David von judeo-christlichen Eltern adoptiert, gewaltsam von seinen Geschwistern getrennt und mit der bastardisierten Form des Christentums gefüttert wurde. Verständlich, daß David gegen alles rebellierte und alles hasste, was das Christentum und / oder die Bibel vertrat. Ich stand David nahe und kannte ihn sehr gut. Ich respektierte David als meinen Bruder, obgleich wir nicht immer ein und dieselbe Meinung hatten. Ein anderer Punkt, den viele nicht kennen, ist der, daß unsere Gefangenschaft für David sehr hart war. Er litt an physischer und psychischer Instabilität, von der nur jene erfuhren, die ihn näher kannten, oder näheren Kontakt zu ihm hatten. Zeitweise wurde diese Instabilität in seinen Briefen sichtbar. Für mich persönlich halte ich es so, David so in Erinnerung zu behalten, wie er vor der Gefangenschaft war. David Lane widmete und opferte sein Leben und seine Freiheit für sein Volk. Die Bibel sagt, daß es kein größeres Opfer als dies gäbe. Jetzt also, wer ist denn christlicher – dieser Narr eines Pastors oder David Lane? Entscheidet selbst!

Um zu dem heidnisch-christlichen Schisma und damit zu der eigentlichen Intention dieses Artikels zurückzukehren: Viele Heiden und Christen erkennen selbst nicht wie eng sie doch miteinander verbunden und verwandt sind. Einige Christen verunglimpfen Heiden nur deswegen weil sie Heiden sind; und Heiden verunglimpfen dagegen Christen, daß sie eine jüdische Religion ausüben würden. Lasst uns also im Folgenden die Fakten analysieren, denn, wie bereits gesagt, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

Das Bild des Heidentums und der Glaube der Bibel sind so sehr miteinander verbunden, daß es oftmals schwer fällt diese auseinander zu halten. Eines von der anderen Seite aus zu entfernen ist unmöglich. Zuerst, lasst uns einmal klären, was überhaupt ein Heide ist, denn die meisten denken heutzutage, daß dies schlicht und ergreifend identisch sei mit einem Odinisten. Das „Webster“-Wörterbuch definiert einen Heiden [im Englischen hier: Pagan – Anm. d. Übers.] als einen Landbewohner, einen Heiden [im Englischen hier: Heathen]; insbesondere Anhänger polytheistischer Religionen. Ein Heide [hier: Heathen – Anm. d. Übers.] wird definiert als ein nicht getauftes Mitglied einer Gesellschaft, eines Landes, daß den Gott der Bibel nicht anerkennt. „Webster“ ist also etwas zweiseitig zu betrachten, denn ein „Landbewohner“ könnte jeder sein, mit jedem Glauben. Ein polytheistischer Anhänger kann auch ganz einfach gefunden werden im alten Israel, belegt durch Genesis 1:26: „Dann sprach Gott: Nun wollen wir Menschen machen, ein Abbild von uns, das uns ähnlich ist!“ [Hervorhebungen durch GLY] Der Gebrauch des semitischen Wortes „EL“ in diesem Vers für „Gott“ kann verstanden werden als der allgemeine Begriff für Gottheit. Der „EL“ ist ein Mitglied einer göttlichen Spezies, ebenso wie „Adam“ ein Mitglied der menschlichen Spezies ist. Das Hauptwort „EL“ war die höchste Gottheit eines Götter Pantheons, d.h. der Erschaffer / Vater der Söhne und Töchter von Gott. EL erscheint als der Kopf des Pantheons von Ugarit in Kanaan, daß bedeutet im Baal-Glauben. Das „Elyon“ (am Höchsten) in Genesis 14:18 wird mit dem Gott identifiziert, den Melchizedeck verehrt. (Siehe hierzu u.a. Psalm 110:4, Hebräer 7:1 und Hebräer 7:17-19.) Wir sehen also dadurch, daß im frühen Israel selbst ein polytheistisches Heidentum vorherrschte. In der Tat wurden Jahve und Baal oftmals dieselben Eigenschaften gegeben und sie wurden auch oftmals mit denselben Ritualen verehrt, wie man es in Hosea 2:2-13 gut sehen kann. Insbesondere führt dies zurück auf einen Natur-, Fruchtbarkeitsglauben wie in Genesis Kapitel 3. Die Schlange ist ein Symbol der Baal-Religion, die für Fruchtbarkeit und Natur steht, wie es verschiedenste archäologische Texte über den Nahen Osten belegen. Viele Israeliten verehrten Baal-Peor von Moab, wie es in Numeri (4. Buch Mose) Kapitel 25 gezeigt wird. Und auch der Massebah [eine Art Menhir – Anm. d. Übers.] oder der aufgerichtete Stein, der in II. König Kapitel 3 erwähnt wird, war zumeist ein phallisches und damit ein baalisches Symbol. Der Baal-Glaube war anziehend für die Israeliten, denn der Glaube Israels entstand aus der Natur und aus Fruchtbarkeitssymboliken. Dieser Fakt ist durch die ganze Bibel hinweg evident für all jene, die nicht durch die priesterliche Engstirnigkeit verblendet sind, welche nicht immer die besten Absichten für unser Volk oder den Dienst an der Wahrheit hatte bzw. hat.

In Bezug auf die biblischen Gesetze kann man festhalten, daß jene Segnungen für Gehorsam und jene Verdammungen für Ungehorsam gegenüber dem Gesetz in 5. Buch Mose, Kapitel 28 allesamt auf Phänomenen der Natur beruhen. Dies ist kein Zufall. Man wird zudem bemerken können, daß die Bestrafungen, die Gott über die allegorische Schlange, Adam und Eva in Genesis (1. Mose), Kapitel 3 hereinbrechen lässt, alles Phänomene sind, die sich an der Natur und der Fruchtbarkeit orientieren. Israel stellt sich nun nicht dem Natur- / Fruchtbarkeitsglauben entgegen, sondern jenen Sekten / Gruppen, die Elemente der Rassenmischung in ihren alljährlich wiederkommenden Riten zur Bestätigung des Fruchtbarkeitsmythos enthalten. Israel ist von Grund auf gegen Rassenvermischung. Dies ist die passende Interpretation von Genesis Kapitel 3.

Es gibt eine Reihe außerbiblischer Gesetzesvorschriften, die der Bibel ähneln. Der erste Text aus dem alten Nahen Osten, der gefunden wurde und in Bezug gesetzt wurde zu dem biblischen Gesetz ist jener von Hammurabi, dem sechsten König der ersten Dynastie Babylons (der Amoriter). Hammurabi war ein Vasallenkönig der Elamiten-Dynastie von Larsa. Die Elamiten waren Arier und es waren Heiden. Besagter Gesetzeskodex wurde 1902 bei Susa, im Südwesten des Irans gefunden. Das Babylon zur Zeit Hammurabis war eine Verbindung aus akkadischen und sumerischen Elementen. „Sumerisch“ ist ebenso wie „semitisch“ eine linguistische Terminologie. Das Keilschrift-Schreiben kam in etwa um 5.000 v. Chr. (zumindest nicht danach) nach Sumer / Akkad, als jene Menschen, die die eigentliche Zivilisation nach Mesopotamien brachten, von den Elamitischen Bergen aus dorthin verschwanden, was man als „Wiege der Zivilisation“ und den „Fruchtbarkeitshalbmond“ bezeichnet. Dies ist der Geburtsort des heidnischen und des biblischen Glaubens. Der Kodex von Hammurabi ist aber bei weitem nicht der älteste Gesetzestext. Die Gesetze von Urnammu, Lipit-Ishtar und Bilalama von Eshnunna sind etwa 100-200 Jahre älter – aber allesamt sind sie älter als der biblische Text. Die Tafeln des Keilschriftenfundes bei Susa, sowie die sieben Tafeln über die Erdentstehung, gefunden in der Bibliothek von Ashur-Bani-Pal, als auch der biblische Text und andere Gesetzeskodexe bezeugen, daß es dort weit verbreitete und gemeinsam geteilte Traditionen des Gesetzes und der Mythen unter den Babyloniern gab. Es gibt im eigentlichen fünf Gesetzessammlungen in der Bibel: der „Dekalog“ oder die Zehn Gebote, die sich in Exodus (2. Mose) 20:2-7 und Deuteronomium (5. Mose) 5:6-21 befinden und nur geringfügig von einander abweichen. Der „Bundesbuch“ in Exodus 20:22-23:33. Die Ritualgesetze Jahwes in Exodus 34:17-27 ist einer der ältesten Texte und beinhaltet einige der frühesten kultischen Praktiken Israels. Der Kodex des Deuteronomiums in Dtn. Kapitel 12-26. Und der Heiligkeits-Kodex in Leviticus (3. Buch Mose) Kapitel 17-26. Die diesbezüglichen Gesetze sind zu finden in Exodus 21:1 - 22:17. Der Wortgebrauch des „wenn….dann / so“ ist exakt die Art und Weise Hammurabis. Auch dies wiederum ist kein Zufall, denn die Verse 21:28-32 sind praktisch Wort für Wort übernommen worden von Hammurabis Kodex. Auch die bekannte Vorschrift „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ wird genannt und ist eines der gebräuchlichen Gesetze gewesen. Dies ist ein heidnisches Gesetz in der Bibel. Keine engstirnigen Christen oder Heiden können dies leugnen. Das ist nichts Jüdisches! Wie kam es dazu, daß diese Gesetze ihren Weg in die Bibel fanden? Israelitische Priester und Gelehrte hatten während des Exils, freien Zugang zu der königlichen Bibliothek in Ninive, welche von Asher-Bani-Pal, im Laufe der letzten Tage des assyrischen Reiches, gegründet wurde. Es ist sehr wahrscheinlich, daß die priesterlichen Gelehrten Israels aus dieser Bibliothek und von den dortigen Tontafeln die eigenen Annahmen über die Erdentstehung, die Überschwemmung und zum Teil über das Gesetz adaptierten. Die Gesetze von Lipit-Ishtar lassen sich zurückdatieren auf etwa 1900-1850 v. Chr. Die Gesetze von Eshnunna in etwa zur selben Periode. Hammurabis Gesetze in etwa auf 1728-1686 v. Chr. – gut ein Jahrtausend früher als Wissenschaftler das Alter des Pentateuch, d.h. der fünf Bücher Mose, angeben. All diese Gesetze unterscheiden sich in Details, aber nicht in ihrer Gesamtaussage. Das israelitische Zivil- und Strafrecht ist ein Produkt dieser verwendeten Gesetze und der damaligen Kultur; und Moses war hiervon wohl ein Zeitgenosse.

Es gibt insgesamt drei Traditionen oder Schulen (Urheber), die die ersten fünf Bücher des Alten Testaments (den Pentateuch) geschrieben und zusammengestellt haben. Die älteste hiervon wird „Yahwist“ genannt und wird auf die Zeit um 900 v. Chr. datiert und in das südliche Reich Judahs verortet. Es wird „Yahwist“ genannt, denn dies ist der Titel mit dem der Autor Gott anredet. Dies ist dann auch der Autor von Genesis 2:4-4:26. Die nächste Tradition wird „Elohist“ genannt, welche sich wiederum darauf begründet, daß Gott „El“ benannt wird. Man erinnere sich daran, daß „El“ der semitische und allgemein gebräuchliche Term für die höchste Gottheit eines Pantheons an Göttern ist. Datiert wird der Autor der „Elohist“-Tradition auf das 8. Jahrhundert im nördlichen Königreich von Israel. Genesis 1:3-2:3 und Kapitel 5 wurden von der priesterlichen Tradition geschrieben (hier wird auch „El“ als Gottesbegriff verwendet) und sind rückzudatieren auf 500 v. Chr. Alle drei Traditionen wurden dann etwa um 400 v. Chr. Zusammengenommen und in einen Text gefasst. Die Gefangenschaft oder das „Exil“ beider Königreiche, des südlichen und des nördlichen, beginnt mit der Zerstörung des Tempels in Jerusalem (587 v. Chr.) und endet mit dem Wiederaufbau unter den Persern (537 v. Chr.). Das Meiste der historischen Bücher des Alten Testaments wurde in der Zeit des Exils gesammelt und editiert. Hesekiel und Jesaja Kapitel 40-55 wurden während des Exils verfasst, ebenso wie der priesterliche Gesetzeskodex in Exodus 21-23.

Während des Exils siedelte Israel sich neu am Fuße des Gozan Flusses und in den Städten der Meder- / Madai-Perser an, die arisch waren und Israel mit ihrer Religion beeinflussten sowie auch andersherum, wie wir noch feststellen werden. In der biblischen Völkertafeln sind die Meder / Madai die Söhne Japheths (Genesis 10:2), ein Sohn Noahs. Und die Kanaaniter, die in dem „gelobten Land“ lebten, waren gerade ebenso sehr semitisch wie Israel. Die Meder- / Madai-Perser und die Kanaaniter waren alles Heiden! Die alten Perser bewohnten das iranische Plateau. „Iran“ bedeutet: Land der Arier. Die alte iranische Religion, wie der kanaanitische Baal-Glaube, war ein natürlicher Polytheismus. Ahura Mazda „der Herr der Weisheit“ war der Kopf des Pantheons, Mithra war der Gott des Lichts (verbunden mit Mithra des arischen Indiens). Im Mazdaismus wurde der Kosmos beherrscht von einem Konflikt zwischen Gut und Böse, Wahrheit und Unwahrheit, Licht und Dunkelheit. Dieser Streit endet mit dem Sieg Ahura Mazdas und einem „Tag der Gerechtigkeit“ des Feuers, vollendet mit der Wiederauferstehung der Toten. Ein jeder Mensch wird belohnt oder bestraft werden nach seinem Tod – ganz nach seinen geleisteten Taten. Klingt etwas bekannt? Im Mazdaismus gibt es die jungfräuliche Geburt eines Erlösers in „den letzten Tagen“, am 25. Dezember, oder anders gesagt: an der Wintersonnenwende. Da ist nichts Jüdisches an diesem Brauch. Viele Heiden zelebrieren den 25. Dezember als den Geburtstag des Sonnenmenschen, Mithra. Der Gott des Lichtes wurde gleichgesetzt mit der Sonne. Der römische Sonnengott Sol Invictus wurde am achten Tag vor dem neuen Kalenderbeginn im Januar geehrt – und das ist der 25. Dezember. Sol Invictus ist der römische Name für den persischen (arischen) Mithra, der am 25. Dezember in einer Grotte geboren wurde. Grotten wurden im alten Nahen Osten sowohl als Unterschlüpfe, als auch als Futterkrippen benutzt. Mithra wurde gekreuzigt, wie andere Sonnengottheiten auch: Prometheus, Buddha, Christna und Odin, geboren am 25. Dezember bzw. an der Wintersonnenwende, wenn die Sonne wiederkehrt und alle Dinge zu einem neuen Leben erwachen. Die Wiederkehr der Sonne wurde stets mit großer Freude und Fröhlichkeit gefeiert. Und deren Verschwinden war immer eine Zeit der Trauer und des Unglücks. Viele denken fälschlicherweise, daß die Alten die Sonne verehrt haben, wogegen sie doch eigentlich die Gottheit verehrten, die in jener oder hinter jener wohnt. Dies ist auch der Grund weshalb die Sonne oftmals als ein Schild am Arm des Sonnengottes dargestellt wurde, wie bspw. bei Frey, dem skandinavischen Sonnengott. Das Schild Davids repräsentiert sowohl die Sonne, als auch das männliche und das weibliche Prinzip. Balder ist die Sonnengottheit der Norweger und auch Odin wird, aufgrund seines einen Auges, mit der Sonne in Beziehung gesetzt. Der biblische „Sol-om-on“, König Israels, ist in drei Sprachen die Entsprechung für die Sonne. Einer der Patriarchen Israels, Joseph, wurde mit einer Tochter eines ägyptischen Priesters des Sonnenkultes von On verheiratet. Sie gebar Joseph zwei Söhne, Manasseh und Ephraim (Genesis 41:45, vgl. weiterhin 41:51-52), die im späteren zwei Stämme Israels bilden. Der hebräische Held Samson und der odinistische Balder repräsentieren beide Sonnengottheiten, da ihre Namen auf „Sonnenschein“ bzw. Licht hinweisen. „Samson“ wird abgeleitet von dem Sonnengott der Babylonier und Semiten „Shamash“. Die Alten glaubten daran, daß alles Leben aus der wunderbaren Sonne über ihnen, aus den Himmeln, den Orten der Götter, stammt. Die Sonne ist „das wahre Licht“, „das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen“ (Johannes 1:9); der höchste Wohltäter, der alles von den Toten wiedererstehen lässt, der die hungrigen Massen nährt, der die Stürme beruhigt, der  nach seinem Sterben abermals wiederkehrte und alle Dinge zu neuem Leben brachte. Wie bereits im Vorigen beschrieben gründet sich der Glaube der Bibel auf ganz natürliche Phänomene. Jesus wurde mit einer Sonnengottheit gleichgesetzt, insbesondere durch die frühen Christen, die Jesu Geburt auf den 25. Dezember festlegten (Transmogrifikation), wogegen doch bei aller Wahrscheinlichkeit der historische Jesus im Oktober geboren wurde. Durch die Betrachtung und das Studium der Sonne, der Jahreszeiten und der Natur an sich kamen die Alten zu dem Konzept eines kosmischen Kampfes des Lichtes gegen die Finsternis, des Guten gegen das Böse, wobei die Mächte des Lichts durch den Tag und die Sonnengottheit und die Mächte der Finsternis durch die Nacht und Drachen, Schlangen,…usw. dargestellt werden. Der Glaube an eine sterbende Gottheit (Sonnenuntergang, Herbst, Winter), die wiederersteht (Sonnenaufgang, Wintersonnenwende, Frühlingstag- und nachtgleich) und neues Leben erschafft, d.h. Leben nach dem Tod, wird überall assoziiert mit der Sonne. „Religion“ ist Mythologie, die sich auf Phänomenen der Natur gründet. Webster´s definiert Mythen wie folgt: „Eine traditionelle Geschichte von scheinbar historischen Ereignissen, die dazu dient die Weltsicht eines Volkes darzulegen oder eine bestimmte Praxis, einen Glauben oder ein Naturphänomen zu erklären“ [„A traditional story of ostensibly historical events that serves to unfold part of the world view of a people or explain a practice, belief, or natural phenomena“].  Mythologie ist das Arkanum, das Heiligtum, der priesterlichen Klasse (welche ich „Priestcraft“ nenne), diese ist der innerste Kreis der Hierarchie und zugleich verbinden sich die geheimen Gesellschaften mit jener. Die Mythologie unterscheidet sich je nach Kultur und Volk, aber von ihren Grundsätzen her bleibt sie doch gleich. Priester und Geheimgesellschaften nutzen diese kleinlichen Unterschiede oftmals aus, um ihre eigenen weltlichen Ziele verwirklichen zu können. Der meiste Schrecken und die meisten Besonderheiten der Geschichte sind Resultate dieses inneren Kreises und der Geheimgesellschaften, die sich unter einander bekriegen und damit die Bevölkerung ausbeuten, welche sie als ein austauschbares Gut ansehen. Wie schon davor genannt: Teile und herrsche ist der Leitsatz und die Waffe unserer Feinde.

Symbolik spielt in der Priesterkaste und den Geheimgesellschaften eine große Rolle. Es ist ein verstecktes Zeichen für all jene, die damit vertraut sind. Zum Beispiel ist das christliche Kreuz, welches von der frühen Kirche angenommen und von Geheimgesellschaften durchsetzt wurde, ein Symbol des Sonnenphänomens. Das Kreuz repräsentiert die Position der Sonne in Bezug zu der Erde während der Sonnenwenden und der Tagundnachtgleichen. Der oberste Flügel des Kreuzes, die kürzeste Position, stellt die Wintersonnenwende am 21. Dezember dar, des kürzesten Tages des Jahres. Der unterste und zugleich längste Flügel ist der längste Sonnentag des Jahres, welcher die Sommersonnenwende am 21. Juni ist. Die gleichlangen Flügel des Kreuzes repräsentieren jene Tage an denen die Nacht und der Tag gleich lang sind, d.h. die Tagundnachtgleichen am 21. März und am 23. September. Eine passende Darstellung, wenn man Jesus als Sonnengottheit ansieht. Dies kann kein Zufall sein. Das Hakenkreuz ist weiterhin ein Sonnensymbol – und ein Symbol für Jesus. Das älteste Symbol für die Sonne ist ein einfacher Hieroglyphen-Kreis; und das Symbol Gottes war ein „X“. Da nun die Alten daran glaubten, daß Gott in der Sonne lebt, wird Gott in seiner Welt als ein Kreis mit einem Kreuz in der Mitte dargestellt. Dieses Symbol oder Sonnenrad entwickelte sich vielleicht weiter zum Hakenkreuz. Die nach rechts schwingenden Flügel des Hakenkreuzes stehen für die Sonne, wie sie von Ost nach West wandert. Die nach links schwingenden Flügel auf einigen Hakenkreuzen stehen für die Umkehrrichtung der Sonne durch das Reich des Todes (Finsternis), um damit die Wiedergeburt (Licht) zu symbolisieren. Das Hakenkreuz steht ebenso auch für das vielschneidige, flammende Schwert (Blitze) Gottes, wie es in Genesis 3:24 benannt ist. Dasselbe Symbol, daß auch die Skandinavier gebrauchten, um das flammende Schwert Gottes darzustellen, wie es durch die Weltenschlange dringt, die die Erde umschließt und umdrückt. Am Erntefest binden die Skandinavier Stroh um ein Wagenrad in Form eines Hakenkreuzes, betränken es mit Öl, entzünden es und rollen es einen Hügel hinab, vorbei an den Festbesuchern. Man kann sich vorstellen, wie dies ausgesehen haben muß, wenn es aufleuchte spät in der Nacht und damit durch die Weltenschlange hindurch drang. (Dies ist auch die Idee von der die spätere Kreissäge abstammt.) Der Blitz (Hakenkreuz) ist die Waffe des kanaanitischen Sturmgottes Baal (babylonisch Hadad) und des nordischen Gottes Thor. Thor ist die gotische Form von „Dar“ aus „In-Dara“ und Indara wiederum ist der indo-arische Name für Jehova oder des hebräischen Yahweh.

Ein frühes Symbol für Jesus und für die Christenheit war das Piktogramm eines Fisches. Ein Fisch deswegen, denn wenn man das griechische Wort für Fisch betrachtet, so stehen die Anfangsbuchstaben hiervon für die Namen: Jesus Christus, Sohn Gottes, Erlöser / Heiland. Und ein Fisch ist darüber hinaus die früh-sumerische Darstellung der Gottheit „Ea“, welche mit dem hebräischen „Yah“ gleich betont wird. Jesus wiederum ist Yah Emanuel, „Gott mit uns“. Der Wortteil „Yah“ ist nach Prof. Pinches eines der Wörter für „Gott“ in den assyrisch-babylonischen Sprachen (vgl. „The Old Testament in light of historical records and legends of Assyria and Babylonia“, T. G. Pinches, S. 59-61). Ea war der erschaffende und Fruchtbarkeit spendende Gott und der König der Meerestiefen. Man kann möglicherweise Genesis 1:2 („und der Geist Gottes [EL] schwebte auf dem Wasser“) mit diesem Gott Ea in Verbindung bringen. Der Stadtstaat von Eridu war das Zentrum des Kultes um den Meeresgott Ea. Heutzutage befindet sich Eridu etwa 125 Meilen einwärts vom Persischen Golf aus. Darum wird Ea mit einem bzw. als ein Fisch dargestellt. Die indischen Schöpfungsgottheiten Brahma und Vishnu hatten ebenso Fischform. In Sanskrit-Literatur wird Manu, oder „erster Mensch“, von einem Fisch berichtet, daß er ein Schiff bauen soll, um damit sich selbst zu retten, wenn die Welt überflutet werde. In gleicher Weise instruiert Ea Pir Na-Pishtim, den babylonischen Noah, damit ein Boot zu bauen, um auf die kommende Flut vorbereitet zu sein. Es ist nötig die vorhandenen alten Texte des Nahen Ostens, die sich mit Erschaffung und Zerstörung befassen, zu untersuchen, um dadurch ein besseres Verständnis der biblischen Erschaffung und Zerstörung zu erhalten. Dies bezieht sich, wie oben bereits gesagt wurde, auf das Heidentum und in keiner Weise auf das Judentum. Die Bibel ist ein Produkt des arischen Geistes und das wahre Israel ist die adamisch arische Menschheit.

Es ist wahrscheinlich, wenn man annimmt, daß die Ähnlichkeiten zwischen Mithra und Mitra, des Sanskrit und arisch sprechenden Menschen Indiens und des Irans, sowie des babylonischen Sonnengottes Shamash (der sumerische Utu), aufgrund von früheren Kontakten mit / durch die elamitischen Arier bestehen. In dem antiken Nahen Osten wurde die „Wiege der Zivilisation“ durch Stadtstaaten regiert. Ein jeder mit seiner eigenen, unterschiedlichen Mythologie und Pantheon. Die eine oberste Gottheit eines Stadtstaates kann also durchaus eher sekundär bei einem anderen Stadtstaat gewesen sein, wie beispielsweise in Sumer und Akkad. Ea war die Hauptgottheit in Eridu, aber der Mondgott Namnar war herrschend in Ur, während jener Sonnengott Shamash den ersten Platz in Larsa und Sippar innehatte. Annahmen über mögliche Rivalitäten zwischen diesen Mythologien müssen im Hinterkopf behalten werden, wenn man die Geschichte und die Religion des antiken Nahen Ostens verstehen will. Diese kultische Feindschaft wird in der biblischen Darstellung der Verführung Evas durch die Schlange in Genesis Kapitel 3 geschildert. Die Schlange ist im Nahen Osten sowohl bekannt als etwas Gutes, als auch als etwas Böses. Die Schlange in Genesis Kapitel 3 ist eine Darstellung einer Gottheit oder eines Priesters von einer Fruchtbarkeitssekte; aller Wahrscheinlichkeit nach des Baal-Glaubens, einer zeitgenössischen Erscheinung zu Israel. Die moderne Kirche, in Form der Priesterkaste (was wiederum deren Position festigt), setzt die Schlange gleich mit einer übernatürlichen Entität, genannt Satan. Aber dieses Konzept ist unhaltbar (siehe hierzu meinen Artikel „Geschichte der Schlange“ / „Tale of the Serpent“). Die moderne Kirche spiritualisiert quasi vieles der Bibel einfach weg. Ihr ganzer übernatürlicher und wundersamer Hokuspokus wurde im modernen Zeitalter zu einer Belastung in Bezug auf Wissenschaft und Technologie und viele Intelligente unseres Volkes verließen diese darauf. Gott regiert die Welt nicht auf wundersame Weise, sondern durch Naturgesetze und deren Phänomene. „Ursache und Wirkung“, Gott bedarf keiner Intervention. Die „Aktion und Reaktion“ ist bereits mit eingebunden, der Segen oder der Fluch kommt automatisch durch Naturgeschehnisse. Dies ist der Grund weshalb es absolut unmöglich ist, daß die Dunkelheit über das Licht, oder das Böse über das Gute, siegt; der adamisch arischen Menschheit kann ihre Mission auf dieser Erde nicht misslingen. Gott, die Natur wird uns dazu zwingen um zu seinen Gesetzen zurückzukehren. Das Naturgesetz hat eine Sicherungsmaßnahme geschaffen, wir kennen es als Kummer oder als Schicksalsschläge. Es ist der züchtigende Stab der Berichtigung. Wir werden erlöst, unser Schicksal wird erfüllt werden!

Bestimmte Glaubensvorstellungen und Mythen der übermittelten oder aufgeschriebenen Geschichte sind sogar älter als die Zivilisationen Mesopotamiens (das Land zwischen den Flüssen). Bevor diese Mythen auf Tontafeln oder Lederrollen aufgezeichnet wurden, hatte man sie gelehrt und überliefert durch die „orale Tradition“ von Priestern und Barden. Diese oralen Traditionen gehören zu einer gemeinsamen Menschengruppe, die weit in die neblige Dunkelheit unserer alten Vorzeit zurückreicht. Dennoch konnte durch die moderne Technologie und Forschung ein rassisches Band zwischen den Sumerern und den Akkadern des frühen Babylons, des alten Ägyptens und den Steinzeitstämmen Europas, sowie zu den Medern, Persern und Indo-Ariern Indiens erkannt werden. Es ist schwer festzustellen, wer die Mythologie und die Glaubensvorstellungen, die diese Kulturen teilen, erschuf; aber eine Sache ist sicher und das ist die Schöpferkraft unserer weißen adamisch arischen Ahnen.

Es ist einfach lächerlich, wenn nun heutzutage in unserem Volk versucht wird Trennung und Zwietracht zwischen Weltdeutungen zu kreieren; und meines Erachtens ist es gleichbedeutend mit Verrat an der eigenen Rasse. Die zwei Glaubensvorstellungen, die gegenwärtig im Großen und Ganzen unsere völkische Bewegung dominieren - Wotanismus und der biblische Glaube -, begründen sich beide samt auf diesen gleichen Mythen, Gottheiten und rassischen Vorfahren.

Um das heidnische und das biblische Konzept der Schöpfung zu verstehen, muß man mit der Kosmologie des alten Nahen Ostens vertraut sein, von der einige Motive entnommen wurden und zu welchen die biblischen Autoren eine direkte Gegenposition bezogen. Wie dem auch sei, Überreste dieser Mythologien gibt es immer noch in der Bibel. In dem mesopotamischen Epos von Enuma Elish ist Marduk, der Sohn Eas, die Schöpfungskraft Babylons; Ea wiederum war die Schöpfungskraft in älteren Vorstellungen. Die Schöpfung beginnt mit Chaos. Alle Elemente der Schöpfung sind personifiziert als Gottheiten. Chaos wird personifiziert als der männliche Gott Apsu und die weibliche Gottheit Tiamat. Apsu wird erschlagen von Ea  und Tiamat offenbart sich im Folgenden als der Drache des Chaos´, oder der Abgrund, oder die Tiefe, welche dargestellt wird als der Ozean, das Meer oder Fluss. Das Sternbild „Draco / Drache“ steht, durch seine Ähnlichkeit zu einer Schlange aus Sternen, für diese Gottheit. Die chaotische Tiefe, die in Genesis 1:2 erwähnt wird repräsentiert Tiamat, von dem das hebräische Wort „Tehowm“ eine Verunstaltung ist und „eine verschlingende Wasserflut, ein Abgrund“ bedeutet. In der klassischen mesopotamischen Mythologie bekämpfen die Schöpfung gebenden Gottheiten die elementaren Gottheiten und besiegen diese zuletzt erfolgreich. Die priesterlichen Autoren von Genesis Kapitel 1 haben diese Mythen einfach nur wieder aufgenommen, um ihre eigene Theologie zu bestärken und schlossen damit die Namen der anderen Gottheiten aus. Genesis 1:1-10 repräsentiert genau denselben kosmischen Konflikt, ebenso Jesaja 27:1 und Psalm 74:12-16 machen diesen Punkt sehr einsichtig klar. In den Mythen spricht Ea zu Marduk, daß dieser „den Kopf von Tiamat zerschlagen soll“, genauso wie es der biblische Gott zu Adams Geschlecht in Bezug auf die Schlange sagt, bevor jene aus den edlen Sternenhöhen herabgeführt wurde, um auf ihrem Bauch zu kriechen (Genesis 3:15). Einmal mehr zeigt es die siegreichen Schöpferkräfte über das Chaos. Derselbe kosmische Streit wird in der odinistischen Mythologie aufgegriffen. Es gibt eine Menge an Gemeinsamkeiten und Verbindungen zwischen den odinistischen und biblischen Kosmologien und den Texten des alten Nahen Ostens, die wiederum älter als die Texte der beiden Erstgenannten sind. Der Mensch wird aus Lehm / Ton erschaffen: Genesis 2:7, Hiob 10:9, 33:6, Jesaja 45:9, 64:8, Römer 9:1, ebenso wie in Enuma Elish – und auch die Reihenfolge der Schöpfung ist exakt dieselbe: Pflanzen, Tiere, Mensch. Die verschiedenen Schöpfungsmythologien haben eine Erschaffung, einen Sabbat, Baum des Lebens, einen ersten Mann und eine erste Frau, einen Noah, eine Arche und eine Flut. In dem Gilgamesch-Epos (dem babylonischen Genesis) überlebt Utnapishtim (Noah) die Flut auf einem Boot, das zuletzt auf einem Berg zum Stehen kommt, nachdem er bereits eine Taube und einen Raben aussandte, um die Ausmaße der Flut festzustellen. (Genesis 8:4-8) Utnapishtim berichtet Gilgamesh vom „Baum des Lebens“. Gilgamesh findet die Pflanze, aber sie wird von einer Schlange gestohlen. Festgehalten ist alles auf Tafeln über die Schöpfung, die in der königlichen Bibliothek von Ashur-Bani-Pal in Assyrien (668-626 v. Chr.) gefunden wurden, sowie aus der ersten Dynastie Babylons (1830-1580 v. Chr.). Dies sind akkadische Quellen. Eine hethitische Übersetzung ist zwar noch bekannt und einiges davon lässt sich auch in Sumer ebenso finden. Alles geht der Bibel um eintausend Jahre voraus.

Der biblische Glaube hat unzählige Verbindungen zu den Kanaanitern und zum Baal-Glauben. Ich habe bereits erwähnt, daß durch die ganze israelitische Geschichte hindurch viele aus Israel Baal verehrten. In Hosea Kapitel 2 finden wir einen Hinweis darauf, daß die Namen Baal und Yahweh synonym gebraucht wurden; „Baali“ ist ein symbolischer Ausdruck für Yahweh. Dieser Name war durch ganz Israel geläufig, wie es die vielen Ortsnamen bezeugen. In dem phönizisch-kanaanitischen Pantheon ist Baal der Sohn ELs und Baal wird assoziiert mit einer Sonnen-, Fruchtbarkeitsgottheit. Saul, ein König Israels, nannte einen seiner Söhne Ish-Baal. Das goldene Kalb, das Aaron erschuf war ein Symbol Baals. Eine andere Gottheit des Baal-Kultes war „Resheph“, der Gott des Feuers und der Plagen. Resheph war der ägyptische „Engel des Todes“! Dieser Gott wurde in dem biblischen Buch Habakuks 3:5 festgehalten. Das Wort „Resheph“ bedeutet „brennen(d)“ bzw. Blitz oder Aufleuchten. Naturphänomene die zu Gottheiten personifiziert wurden. Das Hauptphänomen ist selbstverständlich die Sonne. Der Mythos des Todes und der Wiedergeburt des Baals steht für den Jahreskreis des jahreszeitlichen Stillstandes und der Wiederkehr des Lebens und der Fruchtbarkeit. In jedem Naturglauben ist die Wiederbestärkung des Mythos das essentielle Ritual. Das Ritual hat die Absicht das Volk als Teilnehmer in den Kreis und die Erneuerung des Lebens miteinzuschließen. Diese Ritual wurde an der Tagundnachtgleiche im Frühling begangen (ein zweiteiliger Neujahrsritus) und beinhaltet ein Fest, sowie Elemente des kosmischen Kampfes zwischen dem Erschaffer und dem Monster des Chaos (Drache, Schlange, Leviathan,…etc.). Das Leben entstammt der sexuellen Vereinigung zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip, ausgeführt von dem König oder Priester und einer Priesterin, die die Gottheiten und die Wiederkehr der Fruchtbarkeit repräsentierten. Es gab dort auch heilige Tempelprostituierte, sowohl männlich, als auch weiblich, so daß der individuelle Gläubige zur Gemeinschaft mit den göttlichen Prinzipien des Lebens gelangen konnte. Es ist aufgrund dieses Prozesses, daß „ihr wie Gott sein werdet“ (Genesis 3:5). Der allegorische Bezug von Genesis Kapitel 3 und Hosea Kapitel 2 ist zu sehen vor dem Hintergrund dieses mythischen Ritus.

Die Untersuchungen über den Nahen Osten als die Wiege der Zivilisation sind überwältigend. Ersichtlicherweise entstammen alle Glaubensvorstellungen der Alten Welt aus diesem kulturellen Mekka oder wurden zumindest stark hiervon beeinflusst. Odinismus und der biblische Glaube sind direkte Resultate und Produkte dieses kulturellen Herzlandes unseres rassischen Erbes. Es ist für unser Volk und unsere gemeinsamen Ziele heutzutage nur kontraproduktiv, wenn sich unsere Menschen herumzanken oder wenn sie kleinliche philosophische Trennlinien innerhalb unserer Bewegung ziehen, um somit unterschiedliche Grüppchen entstehen zu lassen. Es ist gleichbedeutend mit der Hilfe oder der Unterstützung der Feinde unseres Volkes. Konstruktive Kritik mit dem Interesse Harmonie und Einheit innerhalb unserer Rasse zu fördern ist absolut akzeptabel, aber wenn man die Intention hat herabzuwürdigen, zu verleumden, zu beschuldigen, auszuschließen, oder Zwietracht zu stiften, dann sollte man nicht vorgeben ein weißer Rassist zu sein! Solche Personen wollen und brauchen wir nicht in unserer völkischen Bewegung. Wir wollen Menschen, die das wahre Völkische und die brüderliche Liebe auch verstehen. Entscheide Dich heute wem und was Du dienen willst: Streit und Zwietracht oder Einheit und Volk. Lasst uns alle daran denken wer unser wahrer Feind ist, daß wir Kinder des Lichtes sind, daß wir die Dunkelheit des Bösen besiegen werden. Es ist unser Geburtsrecht, unser Schicksal. Möge es schnellstmöglich erfüllt werden!

Für einen natürlichen Sozialismus,

Gary Lee Yarbrough.

Für weitere Informationen zu den genannten Themen sind die Werke aufgeführt, die ich für meine Nachforschungen verwendet habe:

-       Haberman, Frederick: “Tracing our Ancestors”

-       Hall, Manly P.: “Secret Teachings of all Ages”

-       James, Edwin Oliver: ”The Ancient Gods“

-       Mackenzie, D. A.: “Mythology of the Babylonian Peoples”

-       McKenzie, John L., S.J.: “Dictionary of the Bible”

-       Pinches, Theophilus G.: “The Old Testament – In the Light of historical Records and Legends”

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